Dipl. Psychologin  
line decor
  
line decor
 
 
 
 

 
 
Portfolio


Psychotherapie und Beratung

Den Weg in eine Beratung oder in eine Psychotherapie suchen in der Regel Menschen, die unter Problemen, Konflikten und Symptomen leiden. Aber auch Menschen, die im Laufe ihres Lebens auf Fragen über sich und ihren Weg gestossen sind, finden dort Unterstützung, sich diesen Fragen zu stellen und Antworten wahrzunehmen.

Handlungsweisend für meine psychotherapeutische Tätigkeit ist die Beziehungsanalyse nach Thea Bauriedl und meine Ausbildung in Prozessorientierter Psychologie nach A. Mindell.

Beziehungsanalyse

Das Konzept der Beziehungsanalyse wurde seit 1970 von Thea Bauriedl entwickelt. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der Therapeutin liegt bei diesem Ansatz die Struktur der Beziehung zwischen Patientin und Therapeutin. Das Finden und neue Beantworten der sich wiederholenden früher erlebten Beziehungsszenen aller am therapeutischen Prozess Beteiligten wird zum therapeutischen Agens. Verstehen und verstanden werden Wollen sind dabei die Basis für therapeutische Begegnung und Heilung.

Prozessarbeit

Die Prozessarbeit wurde in den siebziger und achtziger Jahren von Dr. Arnold Mindell, einem Jungschen Lehranalytiker in Zürich entwickelt. Auch bekannt als „Prozessorientierte Psychologie“ (POP) oder „Traumkörperarbeit“ bietet sie neue Wege an, um mit Bereichen des Lebens arbeiten zu können, die als problematisch oder schmerzhaft erlebt werden. Wenn körperliche Symptome, Beziehungsprobleme, Gruppenkonflikte und soziale Spannungen mit Neugierde und Respekt beobachtet und entfaltet werden, dann können all diese Erfahrungen neues, für unser persönliches oder kollektives Wachstum entscheidendes Wissen hervorbringen. Die Wurzeln der Prozessarbeit liegen in der Psychologie C.G. Jungs, der humanistischen Psychologie, in der modernen Physik, der Systemtheorie, im Taoismus und Schamanismus. Prozessarbeit folgt der Überzeugung, dass es für jeden Menschen und für jedes menschliche System einen individuellen, natürlichen Fluss der Entwicklung gibt. Diesen gilt es aufzuspüren und zu unterstützen. Prozessarbeit stellt Werkzeuge zur Verfügung, mit Hilfe derer Einzelne, Paare, Familien und Gruppen mehr Bewusstsein und Lebensqualität entwickeln können.

Einzeltherapie

In der Einzeltherapie steht der individuelle Prozess eines Menschen im Vordergrund. Dabei kann der Fokus der Aufmerksamkeit mal ganz auf dem inneren Erleben, mal auf dem Beziehungsgeschehen, auf Köpersymptomen oder auf dem persönlichen Entwicklungsprozess in der Arbeit liegen. Je nach Prozessverlauf kann die Interaktion wie eine reine Gesprächstherapie aussehen, mal sind Rollenspiele hilfreich oder eine spürende Vertiefung in die Wahrnehmung von Körperempfindungen.
Die Bezugnahme auf die persönliche Geschichte des oder der Betreffenden klärt das Geschehen im „Hier und Jetzt“.
Eine Einzelpsychotherapie kann nur wenige Stunden dauern und so als Krisenintervention funktionieren oder ein zuvor verabredetes Thema fokusiert behandeln. Oder sie kann zu einer intensiven Begleitung über mehrere Jahre werden.

Paartherapie

Auch Paare kommen im Laufe ihres Lebens an Grenzen und Entwicklungsherausforderungen. Während der psychotherapeutischen Arbeit wird dann der Prozess des/der Einzelnen und des Paares als einem Gesamtwesen geklärt. Die Entwicklung der Seele des Paares bekommt Raum und Bewusstsein, so dass es oft einfacher wird Entscheidungen zu treffen oder zu mehr Befriedigung in der Beziehung zu gelangen. Auch in der Paartherapie kann es wichtig sein, aufzuzeigen, wie die persönliche und die gemeinsame Geschichte das Erleben im „Hier und Jetzt“ bestimmen

Supervision

In der Supervision wird der Arbeitsprozess einer Therapeutin/eines Therapeuten oder der eines ganzen Teams reflektiert und bearbeitet. Die auftauchenden Schwierigkeiten stellen dabei die Grundlage für eine vertieftes Verständnis des Prozesses des Patienten oder der Patientin dar. Die Resonanz, die der Patientenprozess in der Therapeutin findet, wird wahrgenommen und in der Beziehung zur Supervisorin so beantwortet, dass die Therapeutin diesen Prozess besser begleiten kann.

Einzelsupervision

In der Einzelsupervision liegt der Fokus des Geschehens auf dem Beziehungsgeschehen zwischen Therapeutin und Patientin, sowie auf den technischen Aspekten der Arbeit und der Entwicklung des persönlichen Stils der Therapeutin. Die Supervision bietet ausserdem Raum und Gelegenheit, den eigenen Wachstumsprozess in den erlebten Schwierigkeiten zu finden.

Teamsupervision

In der Teamsupervision zeigt sich der zu behandelnde Prozess in der Atmosphäre der Gruppe als Ganzes und den Interaktionen der einzelnen Mitglieder untereinander. Die  Arbeit an den auftauchende Themen kann dazu führen, dass das Team selbst mit seinen Wachstumsgrenzen im Vordergrund steht oder das Gruppengeschehen ganz als Spiegel des Patientinnenprozesses verstanden wird. Sicher ist, dass die Patientinnen dann gut versorgt sind, wenn auch die Gruppe der umgebenden Professionellen selbst gut für sich Sorge tragen kann.

Coaching

Coaching ist eine Beratungsform, die der Steigerung der Leistung und des Wohlbefindens im beruflichen Bereich dient. Dabei kommen Beratungs- sowie Trainingsmethoden zur Anwendung. Der individuelle Arbeitsprozess wird im systemischen Feld des Arbeitsortes reflektiert und eingebettet.


 
 

 

Weiterbildungsangebote

Kurse in Psychopathologie für Einsteiger, Auffrischer, Querläufer und andere Interessierte.
(auf Anfrage)